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Antikriegstag: Gedenkfeier an der Brücke in Coevorden

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Der DGB und der Arbeitskreis Frieden laden zu einer besonderen Veranstaltung ein. Am 1. September wird in Coevorden an den Beginn des Zweiten Weltkriegs erinnert.

Am 1. September 2026 findet um 17 Uhr eine Gedenkveranstaltung zum Antikriegstag statt. Treffpunkt ist die Gramsbergerstraat 79 in Coevorden (Niederlande). Unter dem Motto „Brücke zur Freundschaft“ wollen die Organisatoren ein Zeichen für den Frieden setzen.

Der Antikriegstag erinnert jedes Jahr an den 1. September 1939, als die Nationalsozialisten mit dem Überfall auf Polen den Zweiten Weltkrieg auslösten. In diesem Jahr wählt der DGB-Kreisverband Grafschaft Bentheim einen besonderen Ort für das Gedenken: die renovierte Vechte-Drehbrücke in Coevorden. Die Brücke wurde ursprünglich 1910 gebaut, um die Eisenbahnen von Deutschland und den Niederlanden zu verbinden. Im Krieg zerstörten deutsche Truppen das Bauwerk. Jetzt, im Jahr 2026, wird die Brücke wieder in Betrieb genommen.

Das Programm bietet verschiedene Einblicke in die Geschichte und die heutige Bedeutung des Ortes. Joachim Berends von der Bentheimer Eisenbahn und der Historiker Gerhard Naber erklären die Hintergründe der Brücke. Zudem werden die Bürgermeister Bergsma aus Coevorden und Duling aus der Samtgemeinde Emlichheim sprechen. Für die musikalische Begleitung sorgt die Sängerin Katharina Pasternak, während Bernd Mentgen und Marianne Schnelle die Sicht des DGB und des Arbeitskreises Frieden einbringen.

Wer zur Veranstaltung kommen möchte, kann aus Richtung Emlichheim über die B 403 und die niederländische N 382 anreisen. Vor Coevorden biegt man in den Euregioweg und dann rechts in die Gramsbergerstraat ein. Parkmöglichkeiten gibt es auf dem Gelände der Firma Avanade.

Quelle: Nordhorn – zur Originalmeldung

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