Amt Schrevenborn führt digitale Zahlungen ein
Das Amt Schrevenborn (Heikendorf, Schleswig-Holstein) modernisiert seine Kasse. Für die Bezahlung von Gebühren, Beiträgen oder anderen Entgelten bietet das Amt künftig digitale Zahlungsdienste an. Das bedeutet, dass Bürger ihre Rechnungen nicht mehr nur auf dem klassischen Weg überweisen müssen, sondern auch digitale Optionen nutzen können.
Als erster Dienst wird PayPal eingebunden. Wer diesen Service nutzen möchte, muss ein aktives Konto bei PayPal haben. Die Weiterleitung erfolgt über die Schnittstelle ePayKommunal.de der Firma Axians Infoma GmbH. Zudem plant das Amt, den Dienst GiroCheckout der S-Public Services GmbH zu nutzen. Damit sollen in Zukunft weitere Möglichkeiten wie Kreditkarten, Debitkarten, SEPA-Lastschriften oder Sofortüberweisungen möglich werden. Manche dieser Optionen könnten später auch direkt über QR-Codes auf Abgabenbescheiden funktionieren.
Wer keine digitalen Dienste nutzen möchte, kann das weiterhin tun. Die bisherigen Zahlungswege bleiben komplett erhalten, sodass niemand gezwungen ist, seine Daten an externe Zahlungsdienstleister weiterzugeben.
Neben den Zahlungen gibt es weitere Hinweise zur Kommunikation mit dem Amt. E-Mails werden zwar akzeptiert, aber nur für allgemeine Fragen genutzt. Da E-Mails nicht verschlüsselt sind, antwortet die Verwaltung bei persönlichen oder steuerlichen Themen weiterhin per Brief oder Telefon. Wichtig ist zudem: Anträge, die eine eigenhändige Unterschrift brauchen (wie Widersprüche), müssen zwingend per Post oder Fax an die Nummer 0431 2409-600 geschickt werden. Eine E-Mail reicht hier rechtlich nicht aus.