Alzenau: Beratungszentrum zieht in neue Räume
Am Freitag, den 19. Januar 2018, gab es in Alzenau (Landkreis Aschaffenburg, Bayern) eine offizielle Eröffnung. Das örtliche Beratungszentrum ist umgezogen und hat nun sein neues Zuhause im Maximilian-Kolbe-Haus in der Alfred-Delp-Straße 4 gefunden.
Bisher waren die vier Institutionen in der Stadtbibliothek am Marktplatz untergebracht. Da die Bibliothek aber zu einem Kulturforum umgebaut wird, in dem auch die Musikschule und die Volkshochschule Platz finden, mussten die Berater ausziehen. Dank eines Tipps vom dritten Bürgermeister Ralph Ritter fanden sie im Katholischen Pfarrzentrum passende Räume.
Für die neuen Mieter wurde ein passender Anbau gebaut. Im Untergeschoss gibt es nun auf insgesamt 75 Quadratmetern drei helle Zimmer, einen Wartebereich und Toiletten. Wer zu Fuß oder mit dem Rad kommt, kann über die Entengasse oder den Kahltalradweg barrierefrei zu den Räumen gelangen. Der normale Eingang führt über die Hoftreppe nach unten.
Im Zentrum arbeiten verschiedene Dienste unter einem Dach zusammen: Der Allgemeine Soziale Dienst des Landkreises Aschaffenburg, die Beratungsstelle für Ehe-, Familien- und Lebensfragen der Diözese Würzburg, die Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern der Caritas Aschaffenburg sowie die Schwangerschaftsberatung von Donum Vitae Bayern.
Bürgermeister Dr. Alexander Legler betonte bei der Eröffnung, dass es wichtig sei, dass die Hilfe mitten in der Stadt bleibt. Laut Klaus Schmalzl von der Diözese Würzburg sei es besonders in Unterfranken ein Vorzeigeprojekt, dass kirchliche und städtische Dienste so eng zusammenarbeiten. Die Berater merkten zudem an, dass immer mehr Menschen Hilfe suchen, weil die Hemmschwelle heute niedriger sei als früher.
Das Konzept, mehrere Stellen an einem Ort zu bündeln, gibt es in Alzenau schon lange. Bereits 1988 startete das Projekt in einer gemieteten Wohnung im Friedberger Gässchen, bevor es 1997 in die Bibliothek zog.
Quelle: Alzenau – zur Originalmeldung