Altfraunhofen und Nachbarn planen Geld für Dorfprojekte
In Altfraunhofen (Landkreis Landshut, Bayern) und den umliegenden Gemeinden tut man sich zusammen, um die Region voranzubringen. Der Verband ILE Bina-Vils, in dem 14 Kommunen aus dem Süden des Landkreises Landshut mitwirken, hat sich kürzlich zu einer Versammlung getroffen. Dabei wurden neun neu gewählte Bürgermeisterinnen und Bürgermeister offiziell begrüßt und in die gemeinsame Arbeit eingeführt.
Ein wichtiger Punkt auf der Tagesordnung war das Geld für die Region. Die Verantwortlichen wollen für das Jahr 2027 wieder ein sogenanntes Regionalbudget in Höhe von 100.000 Euro beantragen. Dieses Geld wird beim Amt für Ländliche Entwicklung angefordert und ist speziell für kleinere Projekte gedacht, die das Leben, Arbeiten und Erholen auf dem Land verbessern sollen.
Neben den Finanzen gibt es auch Pläne für die Kommunikation. Der Verband will künftig präsenter sein und baut deshalb eine eigene Seite auf Instagram und Facebook auf. So sollen die Bürger schneller erfahren, welche Veranstaltungen anstehen oder welche neuen Projekte in ihren Orten starten.
Das Zusammenspiel der Gemeinden hat bereits Früchte getragen. So wurde zuletzt ein Wanderführer mit den schönsten Wegen zwischen Bina und Vils fertiggestellt. Auch eine Aktion gegen Lebensmittelverschwendung läuft: Bäume auf Gemeindeflächen, die mit einem gelben Band markiert sind, dürfen von allen kostenlos abgeerntet werden.
Ob und inwieweit die beantragten Fördergelder für 2027 bewilligt werden, entscheidet das Amt für Ländliche Entwicklung.