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Altenholz hat Fahrplan für neue Heizsysteme verabschiedet

Copyright und Urheber siehe Altenholz

Die Gemeinde Altenholz hat ihre kommunale Wärmeplanung abgeschlossen. Damit steht fest, welche Möglichkeiten es gibt, die Ortsteile künftig ohne fossile Brennstoffe zu heizen.

In Altenholz (Kreis Rendsburg-Eckernförde, Schleswig-Holstein) ist ein wichtiger Schritt für die Energiewende getan worden. Am 17. Juni 2026 wurde die kommunale Wärmeplanung final verabschiedet. Die Gemeinde musste diesen Plan laut dem Energiewende- und Klimaschutzgesetz Schleswig-Holstein bis zum 30. Juni 2026 vorlegen.

Das Ziel des Plans ist es, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen wie Öl oder Gas zu beenden. Da die Wärmeversorgung für mehr als die Hälfte des Energieverbrauchs verantwortlich ist, spielt die Planung eine große Rolle beim Klimaschutz. In dem Bericht wurde untersucht, wo Wärmenetze sinnvoll sind und wo individuelle Lösungen, wie zum Beispiel Wärmepumpen, besser passen. Dabei wurden verschiedene Quellen geprüft, etwa Abwärme aus der Industrie oder Wärme aus dem Boden, dem Wasser oder der Sonne.

Für die Hausbesitzer in Altenholz bedeutet das vor allem eines: Planungssicherheit. Sie wissen nun besser, welche Lösung für ihr Gebäude wirtschaftlich und klimafreundlich am sinnvollsten ist.

Allerdings ist die Wärmeplanung noch kein fertiger Beschluss, der sofort alles festlegt. Sie dient erst einmal als Fahrplan für die nächsten Jahre. Jede einzelne Maßnahme muss in der Zukunft noch separat beschlossen und finanziert werden. Auch bei einem empfohlenen Wärmenetz muss erst geklärt werden, wer es betreibt – ob die Gemeinde selbst, ein Energieversorger oder eine Genossenschaft.

Unterstützt wird die Gemeinde dabei von der Klimaschutzagentur des Kreises Rendsburg-Eckernförde. Gemeinsam mit der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein wird es zudem eine Inforeihe geben. Themen sind dabei das Heizen ohne Wärmenetz, der Einsatz von Wärmepumpen und die energetische Sanierung. Die Termine werden noch bekannt gegeben.

Wer sich bereits informieren möchte, kann seit dem 12. März 2025 die Wärmepotenzialkarten im DigitalAtlasNord einsehen. Zudem gibt es ein Solarkataster für den Kreis Rendsburg-Eckernförde. Im Rathaus ist Frau Knudsen unter der Telefonnummer 0431 32 01-432 für Fragen erreichbar.

Quelle: Altenholz – zur Originalmeldung

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