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Altenholz feiert Jubiläen mit Partnerstädten aus Europa

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Gäste aus Frankreich und Estland besuchten die Gemeinde, um die langjährigen Städtepartnerschaften zu feiern. Das Programm führte die Gruppe von den Salzwiesen bis nach Kiel.

In Altenholz (Kreis Rendsburg-Eckernförde, Schleswig-Holstein) gab es Grund zum Feiern. Die Gemeinde ist seit 35 Jahren mit Châteaurenard in Frankreich und seit 20 Jahren mit Paldiski in Estland partnerhaft verbunden. Rund 50 Gäste aus beiden Ländern reisten an, um diese Jubiläen gemeinsam zu begehen. Unter den Besuchern waren Vertreter der Verwaltungen, Chormitglieder und eine Gruppe von Fischern.

Das Programm startete am 24. Juni im Gemeindepark. Dort wurde der neue Platz der Städtepartnerschaften eingeweiht, auf dem drei Bäume gepflanzt wurden, um die Verbundenheit sichtbar zu machen.

Am nächsten Tag ging es in die Natur. Dr. Andrea Rudolph führte die Gruppe durch die Strander Salzwiesen. Sie erklärte, wie die Ostsee entstanden ist und warum das 28 Hektar große Biotop so wichtig für den Küstenschutz und die Tiere ist. Danach besuchten die Gäste die Forellenfarm Forelli. Inhaber Karsten Deckner zeigte ihnen, wie moderne Fischzucht funktioniert und vor welchen Problemen die Branche steht.

Im Hafen von Strande wurde es ernst. Bürgermeister Dr. Klink sowie die Fischer Rainer Hamann und Heinz Klickscheit sprachen über die schwierige Lage der Ostseefischerei. Sie berichteten über den Klimawandel und die sinkenden Fangmöglichkeiten. Den Abend ließen die Gäste im Eivind-Berggrav-Zentrum ausklingen. Dort gaben der Altenholzer Kirchenchor, ein gemischter Chor aus Paldiski und die Band des Gymnasiums ein gemeinsames Konzert.

Am 26. Juni wechselte die Gruppe nach Kiel. Im Hafen besichtigten sie das Forschungsschiff ALKOR des GEOMAR. Junge Wissenschaftler erklärten ihnen, wie sie Mikroplastik und alte Munitionslasten im Meer erforschen. Später ging es mit dem Segelschiff Twister auf die Kieler Förde, während der estnische Chor auf der Rathausbühne in Kiel auftrat.

Der letzte Tag am 27. Juni führte die Gruppe zum ehemaligen MFG5-Gelände in Kiel-Holtenau. Stefanie Mackeben-Zenker sprach über die Geschichte des Marinefliegergeschwaders und die aktuelle Sicherheitspolitik. Die Gäste schauten sich die Windjammerparade vom Ufer aus an und besuchten die Waterkant-Zukunftsausstellung. Beendet wurde die Reise mit einem Galaabend im Meerrestaurant Strande, bei dem DJ Elias für Musik sorgte.

Das Projekt wurde vom Deutsch-Französischen Bürgerfonds gefördert. Dieser Fonds wird gemeinsam von der deutschen und der französischen Regierung finanziert und vom Deutsch-Französischen Jugendwerk umgesetzt, um die europäische Freundschaft zu stärken.

Quelle: Altenholz – zur Originalmeldung

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