Altena: Feuerwehr trainiert unter extremen Bedingungen
Die Löschgruppe Rosmart in Altena (Märkischer Kreis, Nordrhein-Westfalen) hat am Freitagabend eine schwierige Situation geübt. Die Feuerwehrleute mussten Wasser über eine sehr lange Strecke fördern. Damit das im Training klappt, haben sie spezielle Schläuche mit kleinerem Durchmesser benutzt, um die weite Strecke zu simulieren.
Für die Übung kamen ein Tanklöschfahrzeug, ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug und eine Tragkraftspritze zum Einsatz. Die Mannschaft baute eine geschlossene Reihenschaltung auf, wobei sie einen Wasserbehälter nutzte. Über Funk mussten sich die Einsatzkräfte abstimmen, um den Wasserfluss stabil zu halten. Währenddessen bauten die Ausbilder absichtlich Störungen ein. So lernten die Feuerwehrleute, wie sie mit Problemen umgehen und wo die Grenzen ihrer Geräte liegen.
Am Samstag stand dann etwas anderes auf dem Plan. Der Förderverein der Löschgruppe Dahle half beim zehnjährigen Jubiläum des Dahler Qualitätsrings auf dem Hof der Firma Ossenberg-Grefe. Dort standen die Einsatzwagen und das Spritzenhäuschen für die Besucher bereit. Besonders beliebt war bei den Gästen das Löschen von Holzflammen mit einer Kübelspritze.
Zur gleichen Zeit mussten sich die Leute der Löschgruppe Drescheid richtig anstrengen. Die Atemschutzgeräteträger absolvierten ihren jährlichen Streckengang. In einem speziellen Raum wurden sie körperlich an ihre Grenzen getrieben. Bei Hitze und völliger Dunkelheit mussten sie Geräte überwinden, die Bergsteigen, Leiterklettern oder Kriechen nachstellen. So wird sichergestellt, dass die Feuerwehrleute auch unter extremem Stress und körperlicher Belastung noch funktionieren.
Weitere Angaben zu den Übungen liegen bislang nicht vor.