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Alte-Welt-Verein trifft sich in Meisenheim

Copyright und Urheber siehe Landkreis Kusel

Der Alte-Welt-Verein hielt seine Mitgliederversammlung in einer ehemaligen Synagoge ab. Neben neuen Mitgliedern gibt es nun einen digitalen Auftritt für die Region.

Am Mittwoch, den 19. August 2026, kamen die Mitglieder des Alte-Welt-Vereins um 19 Uhr zusammen. Treffpunkt war das Haus der Begegnung in Meisenheim (Landkreis Bad Kreuznach). Die Versammlung fand in der ehemaligen Synagoge statt, die heute als kultureller Treffpunkt genutzt wird. Landrat Ralf Leßmeister, der auch den Verein leitet, begrüßte die Gäste und den Vorstand, zu dem auch die Landräte Bettina Dickes, Rainer Guth und Johannes Huber gehören.

Es gab wichtige Neuigkeiten bei den Mitgliedern. Die Ortsgemeinde Schneckenhausen ist nun offiziell Teil des Vereins. Obwohl Ortsbürgermeister David Punstein nicht dabei sein konnte, lobte Leßmeister die Arbeit des örtlichen Musikvereins und andere Projekte aus der Gemeinde. Außerdem trat Richard Lutz, der früher den Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz leitete, als Fördermitglied bei.

Ein großer Schritt in die digitale Zukunft ist geschafft: Die „Alte Welt“ wird in das Portal KuLaDig aufgenommen. Prof. Dr. Hannes Kopf von der Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd überreichte die entsprechende Urkunde. In dieser Datenbank vom Land Rheinland-Pfalz werden wichtige Gebäude und Landschaften digital gespeichert. So bleibt das Erbe der Region zwischen Glan, Lauter und Alsenz für alle sichtbar und wird für spätere Generationen bewahrt.

Landrat Leßmeister blickte zudem auf das letzte Vereinsjahr zurück. Es gab unter anderem einen Abend zur Fördermittelberatung in Abtweiler, einen Stammtisch zum Thema Altbausanierung in Niederkirchen und die Aktion „Offene Gartentüren“. Besonders beliebt waren die acht Oldtimerbus-Touren, die komplett ausgebucht waren. Auch beim Stadtradeln in Kusel war der Verein mit dem größten Team vertreten.

Finanziell steht der Verein gut da. Kassenwartin Bettina Dickes und Geschäftsführerin Jessica Trogler präsentierten ein positives Ergebnis. Die Mitglieder stimmten zudem über die Beiträge ab: Fördermitglieder zahlen nun einen Mindestbeitrag von 12 Euro pro Jahr.

Zum Abschluss gab es Ausblicke auf neue Projekte. Jessica Trogler stellte eine Kampagne vor, mit der man sich bei Ehrenamtlichen bedanken möchte. Hier wird noch auf die Zusage der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion gewartet. Zudem hielten Natalie Miller und Haraldい von der VG Otterbach-Otterberg kurze Vorträge. Den Abschluss bildete die Ehrung von engagierten Bürgern aus Niederkirchen, Meisenheim, Schweisweiler und Schellweiler, die für ihre Zukunftsinitiativen ausgezeichnet wurden.

Quelle: Landkreis Kusel – zur Originalmeldung

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