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Alt Duvenstedt: Schwertransport wegen Mängeln gestoppt

Ein 60-Tonnen-Laster mit einer Siebanlage wurde auf der A7 gestoppt. Die Polizei fand gefährliche Mängel bei der Ladungssicherung.

Es war kurz vor elf Uhr am Abend des 31. August 2026, als eine Streife des Schwerlast- und Gefahrgutdienstes auf der A7 bei Alt Duvenstedt (Schleswig-Holstein) auf einen riesigen Laster aufmerksam wurde. Der Schwertransport fuhr in Richtung Süden. Den Beamten fiel sofort auf, dass die Beleuchtung des Fahrzeugs nicht richtig funktionierte. Deshalb hielten sie den Laster auf dem Parkplatz Hüttener Berge West an, um ihn genauer zu prüfen.

Schon im Dunkeln sahen die Polizisten, dass mit der Ladung etwas nicht stimmte. Auf dem Laster befand sich eine schwere Siebanlage, die jedoch kaum gesichert war. Die Schwerlastketten waren nicht richtig angebracht und die Spanngurte waren stark beschädigt. Zudem klebte massenhaft Dreck an der Anlage. Weil auch wichtige Sicherheitsauflagen für solche Transporte ignoriert wurden, untersagten die Beamten die Weiterfahrt sofort.

Als die nächste Schicht am nächsten Morgen bei Tageslicht auf den Laster schaute, wurde das Ausmaß der Gefahr erst richtig deutlich. Die Sicherung war so kompliziert und gleichzeitig so schlecht gelöst, dass die Polizei einen unabhängigen Gutachter einschaltete. Dieser soll nun neutral beurteilen, wie gefährlich die Ladung wirklich war.

Der Laster darf erst dann wieder auf die Straße, wenn alle Mängel behoben sind und die gesetzlichen Auflagen erfüllt werden. Die Polizei hat nun Verfahren gegen die beiden Fahrer eingeleitet. Auch der Verantwortliche der Transportfirma muss mit einem Bußgeld rechnen. Zudem hat die Polizei angeregt, dass die Firma das Geld, das sie mit diesem Transport verdient hat, abgeben muss.

Die genauen Kosten werden noch berechnet, aber es wird wohl ein kleiner fünfstelliger Betrag werden. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Polizeidirektion Neumünster – zur Originalmeldung

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