Allershausen wird Teil bundesweiter Ernährungsstudie
In Allershausen (Landkreis Freising, Bayern) dreht sich bald alles ums Essen. Die Gemeinde wurde zufällig für eine große bundesweite Studie ausgewählt. Das Projekt heißt „Nationales Ernährungsmonitoring“ (kurz: nemo) und wird vom Max Rubner-Institut im Auftrag des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat durchgeführt.
Zwischen dem 31. August und dem 20. September 2026 kommen die Forscher in den Ort. Allershausen ist einer von insgesamt 120 Orten in ganz Deutschland, an denen Daten gesammelt werden. Die Experten wollen herausfinden, was die Menschen im Land eigentlich essen und ob sie genug wichtige Nährstoffe bekommen. Da die letzte vergleichbare Studie schon fast 20 Jahre her ist, gibt es hier eine große Datenlücke, die nun geschlossen werden soll.
Nicht jeder darf mitmachen. Die Teilnehmer werden zufällig aus dem Adressregister des Einwohnermeldeamtes ausgewählt. Wer dabei ist, bekommt einen Brief per Post. Gesucht werden Menschen zwischen 18 und 80 Jahren. Die Befragungen und Untersuchungen finden größtenteils direkt bei den Leuten zu Hause statt. Dafür sind Mitarbeiter der Firma Infratrend Forschung GmbH im Ort unterwegs.
Die Teilnahme ist aufwendig: Die Leute werden persönlich und am Telefon interviewt. Außerdem gibt es körperliche Untersuchungen und Bioproben, um zum Beispiel den Vitamin-D- oder Jodspiegel zu prüfen. Als Dankeschön gibt es eine Aufwandsentschädigung von 55 Euro. Zudem erhalten die Teilnehmer ihre eigenen Laborwerte und eine Auswertung darüber, wie es um ihre Ernährung steht.
Die Ergebnisse sollen später der Politik helfen, bessere Entscheidungen im Bereich Ernährung zu treffen. Weitere Informationen gibt es auf der Webseite des Max Rubner-Instituts oder unter nemo-studie.de.