Allendorf: Betrunkener fährt mit brennendem Auto durch Wohngebiet
Es war kurz nach 1 Uhr in der Nacht auf Donnerstag, als es in Allendorf (Landkreis Waldeck-Frankenberg) zu einem ungewöhnlichen Unfall kam. Ein 28-jähriger Mann war mit seinem VW Polo auf der Bundesstraße 253 unterwegs. Er kam aus Richtung Battenberg und wollte in Richtung Bromskirchen fahren.
Im Bereich eines Kreisverkehrs passierte es dann: Der Fahrer prallte mit voller Wucht gegen eine Verkehrsinsel. Der Aufprall war so heftig, dass nicht nur die Insel und die Schilder beschädigt wurden, sondern der Kleinwagen sofort Feuer fing. Doch anstatt anzuhalten, fuhr der Mann einfach weiter. Mit dem brennenden Auto steuerte er durch die Straße „Am Kreisel“ und dann in die Straße „Am Homberg“.
Erst auf einer Wiese hielt der Fahrer schließlich an. Dort brannte der VW Polo komplett aus. Die Flammen waren so stark, dass sie sogar auf die Wiese übergriffen. Die Feuerwehr musste ausrücken, um das Auto und das Gras zu löschen.
Ein Zeuge hatte die Polizei bereits gerufen. Als die Beamten eintrafen, nahmen sie den 28-Jährigen fest. Er war bei dem Brand glücklicherweise nicht verletzt. Ein Atemalkoholtest zeigte ein erschreckendes Ergebnis: Der Mann hatte 3,5 Promille im Blut. Zudem besaß er gar keinen Führerschein.
Nach einer Blutentnahme wurde der Mann zur Ausnüchterung in die Zelle gebracht. Jetzt muss er sich wegen der Trunkenheitsfahrt, der Unfallflucht und dem Fahren ohne Fahrerlaubnis verantworten. Die Ermittlungen dauern an. Es gilt die Unschuldsvermutung.