Aichach-Friedberg: Naturschutzwacht für drei Jahre verlängert
Die Naturschutzwacht im Landkreis Aichach-Friedberg (Bayern) ist für die nächsten drei Jahre im Einsatz. Vom 1. August 2026 bis zum 31. Juli 2029 kümmern sich die Wächter wieder um die Umwelt in der Region. Neun erfahrene Mitglieder machen dabei weiter, und ein neues Gesicht kommt hinzu: Patrick Kunze verstärkt das Team. Er hat seine Ausbildung an der Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege in Laufen an der Salzach abgeschlossen und übernimmt nun die Betreuung für den Markt Aindling sowie die Gemeinden Petersdorf und Todtenweis. Damit folgt er auf Michael Winter.
Die Arbeit der Naturschutzwacht ist wichtig für das Miteinander im Landkreis. Die Mitglieder sind vor Ort ansprechbar, beraten die Bürger und erklären, warum bestimmte Regeln im Naturschutz wichtig sind. Wenn es nötig ist, achten sie auch darauf, dass die Vorschriften eingehalten werden, und melden Verstöße an das Landratsamt. Die Wacht gibt es schon seit August 1987. Die Leute arbeiten dort ehrenamtlich und investieren im Schnitt etwa 20 Stunden pro Monat in ihre Aufgabe.
Die Aufteilung der Gebiete ist klar geregelt. Hildegard Wessel betreut Adelzhausen, Eurasburg und Sielenbach, während Peter Koppold in Friedberg unterwegs ist. Hermann Meyer kümmert sich um Merching, Schmiechen und Steindorf. Günter Laicht ist in Affing und Rehling zuständig, Gerd Bangert in Dasing und Katrin Schmid in Baar und Pöttmes. Margit Fendt betreut Hollenbach und Inchenhofen, Werner Berlik ist in Kühbach und Schiltberg im Einsatz und Monika Labes kümmert sich um Mering, Kissing und Ried.
In der Stadt Aichach gibt es momentan eine Lücke. Dort springen vorerst Frau Fendt, Herr Berlik und Herr Bangert ein. Das gilt für ein Jahr, bis ein neuer Wächter seine Ausbildung beendet hat und den Bereich fest übernehmen kann.
Bei einem Treffen mit Landrat Dr. Marc Sturm und dem Leiter der Unteren Naturschutzbehörde, Franz Rieber, wurden auch besondere Leistungen gewürdigt. Mehrere Mitglieder erhielten Auszeichnungen für ihre Treue zum Ehrenamt. Hildegard Wessel ist schon seit 34 Jahren dabei, Eva Mannweiler seit 25 Jahren und Peter Koppold seit 22 Jahren. Auch Hermann Meyer (17 Jahre) und Josef Birndorfer (13 Jahre) wurden geehrt. Zusammen mit dem im Jahr 2025 verstorbenen Manfred Scholz kommen diese Menschen auf insgesamt 136 Dienstjahre. Das sind rund 32.640 Stunden, die sie freiwillig für die Natur geleistet haben.