Ahrweiler: Ramersbacher Straße wird für Kanalbau gesperrt
In Ahrweiler (Landkreis Ahrweiler, Rheinland-Pfalz) wird es für Autofahrer und Busfahrer bald eng. Ab Montag, dem 7. September 2026, wird die Ramersbacher Straße zwischen der Ahrtorbrücke und der Kreuzung zur Eifelstraße komplett gesperrt. Die städtische Aufbau- und Entwicklungsgesellschaft (AuEG) lässt dort die Regen- und Schmutzwasserkanäle sowie die Hausanschlüsse erneuern.
Die Sperrung ist kein kurzes Projekt: Die Arbeiten werden voraussichtlich bis zum Sommer 2027 dauern. Wer dort wohnt, kommt zwar zu Fuß an sein Haus, muss aber mit kleinen Einschränkungen rechnen. Mit dem Auto ist die Erreichbarkeit der Grundstücke deutlich schwieriger, und es gibt im Baubereich kaum noch öffentliche Parkplätze.
Für den Verkehr gibt es verschiedene Umwege. Wer aus Richtung Ramersbach kommt und nicht in die Stadt muss, wird großräumig über Königsfeld umgeleitet, um die Eifelstraße zu entlasten. Wer innerhalb der Stadt unterwegs ist, muss über die Schützenstraße, die St.-Pius-Brücke und die Eifelstraße fahren. Das Wohngebiet am Calvarienberg ist nur für Anwohner gedacht; Durchgangsverkehr ist dort verboten.
Auch die Busfahrer müssen anders fahren. Die Linien 800 und 811 werden innerörtlich umgeleitet. Die Haltestelle „Feuerwehr“ fällt komplett weg, stattdessen wird die Haltestelle „Eifelstraße“ bedient. Die Haltestelle „Ahrtor“ wird nur in Richtung Ramersbach angefahren. Für die Linie 811 gibt es in Richtung Ahrweiler eine extra Haltestelle an der Georg-Habighorst-Straße.
Zusätzlich werden die Linien 836, 838, 839, 849, 850 und 854 über die St.-Pius-Brücke und die Schützenstraße umgeleitet. Dabei entfallen die Haltestellen „Bachem Pfarrweg“, „Bachem Brücke“, „Eifelstraße“ und „Feuerwehr“. Die Haltestelle „Ahrtor“ wird etwa 100 Meter Richtung Bahnhof in die Friedrichstraße (Hausnummer 25) verlegt.