Aachen warnt vor Waldbränden bei großer Hitze
In Aachen (Nordrhein-Westfalen) ist die Gefahr für Brände in der Natur aktuell sehr hoch. Das liegt an der heißen und trockenen Wetterphase. Der Wetterdienst warnt: Bei Graslandfeuern liegt die Gefahr sogar auf der höchsten Stufe. Deshalb bittet die Stadt alle Bewohner, extrem vorsichtig mit offenem Feuer umzugehen.
Besonders im Wald ist Vorsicht geboten. Im beliebten Öcher Bösch und anderen Waldgebieten ist das Rauchen vom 1. März bis zum 31. Oktober streng verboten. Offenes Feuer ist dort das ganze Jahr über untersagt. Das Forstamt betont, dass über 90 Prozent aller Waldbrände nicht von selbst entstehen, sondern durch Menschen verursacht werden.
Auch beim Grillen gibt es klare Regeln. Im öffentlichen Raum darf nur an den dafür vorgesehenen Plätzen gegrillt werden. Wer im eigenen Garten grillt, sollte Abstand zu Hecken und Bäumen halten. Einweggrills dürfen nur auf Beton, Kies oder hitzebeständigen Unterlagen stehen. Wichtig ist, dass die Glut am Ende komplett gelöscht wird.
Die Feuerwehr gibt weitere Tipps, um Brände zu verhindern: Zigaretten dürfen nicht einfach in die Natur geworfen werden. Man sollte auch keine Glasscherben liegen lassen, da diese wie eine Lupe wirken und trockenes Gras entzünden können. Sogar beim Parken ist Vorsicht geboten: Ein heißer Katalysator kann trockenes Gras unter dem Auto in Brand setzen. Auch bei Gartenarbeiten mit Motorsensen oder Trennschleifern können Funken gefährlich werden.
Wer Rauch oder Feuer in der Natur entdeckt, soll sofort die 112 anrufen. Um den Rettern den Weg zu zeigen, kann man sich an den Rettungspunkten orientieren, die im Wald ausgeschildert sind. Wenn es gefahrlos geht, sollten die Zeugen an der Stelle bleiben und die Feuerwehr einweisen.
Weitere Informationen zum richtigen Verhalten im Wald gibt es online unter www.aachen.de/wald.
Quelle: Aachen – zur Originalmeldung