Aachen plant Zukunft des Industriestandorts Rothe Erde
Das Gebiet Rothe Erde (Aachen, Nordrhein-Westfalen) prägt die Stadt schon seit dem 19. Jahrhundert. Früher gab es dort ein Hüttenwerk, später folgten die Gummiindustrie sowie Firmen aus der Automobil- und Elektronikbranche. Jetzt will die Stadt den Standort modernisieren und unter dem Namen „WERK.STADT ROTHE ERDE“ neu ausrichten.
Es stehen über 60 Hektar Fläche zur Verfügung, die gewerblich genutzt werden können. Die Stadt will hier Platz für neue Firmen, Gründungen und die Produktion schaffen. Ziel ist es, dass Innovationen aus der Wissenschaft direkt vor Ort in Arbeitsplätze und Wertschöpfung umgewandelt werden. Oberbürgermeister Dr. Michael Ziemons betont, dass an diesem Ort mitten in der Stadt auch in Zukunft entwickelt und gearbeitet werden soll.
Um diese Pläne zu besprechen, findet am Dienstag, den 1. September, ein Dialogabend statt. Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr in der Stranghalle Rothe Erde in der Philipsstraße 2. Eingeladen sind Menschen aus der Wirtschaft, der Wissenschaft, der Politik und der Verwaltung, aber auch alle interessierten Bürger.
Das Programm startet mit einer Eröffnung durch Oberbürgermeister Dr. Michael Ziemons und einem Grußwort von NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur. Danach gibt es Diskussionen und die Premiere des Films „Die Erde für neues Machen“. Zum Abschluss können sich die Gäste bei einem Get-together persönlich austauschen.
Wer dabei sein möchte, muss sich bis zum 18. August 2026 anmelden. Die Anmeldung ist über die Website https://beteiligung.nrw.de/k/-NwV1RaM4 möglich.
Quelle: Aachen – zur Originalmeldung