Aachen: Gesuchter Mann auf der A4 festgenommen
Am Donnerstagnachmittag kontrollierten Beamte der Bundespolizei in Aachen (Nordrhein-Westfalen) an der Kontrollstelle auf der Autobahn A4 einen Wagen. Der Fahrer war ein 29-jähriger Mann aus dem Kosovo, der gerade aus den Niederlanden nach Deutschland eingereist war.
Als die Polizisten nach seinen Papieren fragten, konnte der Mann nur ein Foto seines französischen Aufenthaltstitels vorzeigen. Die Beamten prüften seine Daten und machten schnell eine Entdeckung: Gegen den Mann lagen zwei Untersuchungshaftbefehle wegen Wohnungseinbruchdiebstahls vor. Die Polizisten nahmen ihn sofort fest.
Dann durchsuchten die Beamten den Mann und sein Fahrzeug. Dabei fanden sie ein Smartphone und Kopfhörer, die seltsam in Alufolie eingewickelt waren. Auf Nachfrage gab der Mann zu, dass es sich dabei um Hehlerware handele. Außerdem entdeckten die Polizisten mehrere Kleidungsstücke, an denen noch die Etiketten hingen. Woher die Sachen stammten, konnte der Mann nicht glaubhaft erklären.
Die Beamten brachten den Mann zur Dienststelle. Dort nahmen sie seine Fingerabdrücke, um seine Identität sicher festzustellen. Die französischen Dokumente wurden über das Gemeinsame Zentrum in Kehl geprüft und bestätigt, allerdings war kein gültiger Reisepass hinterlegt.
Der Mann wurde über seine Rechte belehrt und dann dem Polizeigewahrsamsdienst in Aachen übergeben. Neben den Haftbefehlen leitete die Bundespolizei nun weitere Strafverfahren gegen ihn ein. Er muss sich wegen des Verdachts auf Diebstahl, Hehlerei und unerlaubte Einreise zur Verantwortung ziehen.
Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Quelle: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin – zur Originalmeldung