Aachen bekommt viele neue Polizisten
Der 1. September ist bei der Polizei in Nordrhein-Westfalen ein wichtiger Termin. In Aachen (Nordrhein-Westfalen) beginnt nun ein besonders großer Jahrgang mit dem Dienst. Insgesamt begrüßt das Polizeipräsidium 216 Kommissaranwärter sowie vier Regierungsinspektoranwärter. Zwei von diesen vier Menschen haben einen Schwerpunkt in der Informationstechnik und kümmern sich später um die digitale Technik der Polizei.
Das Interesse am Beruf war in diesem Jahr riesig. Landesweit haben sich mehr als 10.000 junge Leute um einen Platz beworben. Dass es nun so viele Neue sind, hat zwei Gründe: Zum einen wurden auch Bewerber genommen, die eigentlich erst für 2027 geplant waren. Zum anderen gab es durch die Umstellung von G8 auf G9 in den Schulen einen Jahrgang ohne Abitur, was nun zu diesem besonderen Effekt führt. Außerdem gibt es einen neuen Weg in den Beruf, da nun zum zweiten Mal ehemalige Fachoberschüler ihr Studium beginnen.
Für die neuen Kommissaranwärter geht es jetzt erst einmal an die Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW. Dort lernen sie die Theorie. In den nächsten drei Jahren wechseln sie immer wieder zwischen dem Lernen und der Praxis. So lernen sie den Polizeialltag in Aachen und den Nachbarkreisen direkt kennen. Auch die Regierungsinspektoranwärter absolvieren ein dreijähriges Bachelorstudium.
Während die einen anfangen, sind andere bereits fertig. In der letzten Woche gab es die Abschlussfeier für die frisch ernannten Kommissare und Inspektoren. Insgesamt 181 Menschen haben ihr Studium erfolgreich beendet. Von diesen Absolventen verstärken 45 Leute ab heute die Polizei in Aachen. Die Ausbildungsbehörde Aachen betreut die Studierenden dabei, die im Bereich des Polizeipräsidiums sowie in den Kreispolizeibehörden Düren, Heinsberg und im Rhein-Erft-Kreis eingesetzt werden.