Aachen: Baubeginn und Sperrungen am Büchel
Am Büchel (Aachen, Nordrhein-Westfalen) geht es weiter. In der ersten September-Woche beginnen Archäologen mit Untersuchungen im Boden. Zuerst rückt am Mittwoch, den 2. September, ein Bagger an. Er bereitet einen Teil im Süden der Fläche vor, damit die Experten dort graben können.
Für die Menschen vor Ort gibt es dadurch einige Änderungen. Da auch der Bereich unter dem Gehweg beim Platz für Demokratie untersucht wird, müssen Fußgänger ausweichen. Der Gehweg wird auf die Straße verlegt. Wer normalerweise neben dem Haus Büchel 51 läuft oder dort sein Fahrrad abstellt, kommt dort nicht mehr durch.
Autofahrer können den Büchel zwar weiterhin befahren, aber beim Parken wird es eng. Zwischen den Hausnummern 34 und 48 darf während der Bauzeit nicht geparkt werden.
Die Grabungen sind wichtig, weil der Boden am Büchel viele Geheimnisse birgt. In der Vergangenheit fanden Experten dort bereits römische Keramik, alte Werkzeuge und Reste von Kellern aus dem Mittelalter. Erst wenn die Archäologen fertig sind, folgen der Tiefbau und die Anlage der neuen Grünflächen. Später entstehen dann die geplanten Gebäude für Wohnungen, Gastronomie, Ausstellungen und Forschung.
Das Ziel ist ein moderner Stadtteil mit viel Natur. Es soll Terrassen, neue Wege und ein Platz entstehen, die direkt zur Altstadt und zum Bädersteig führen. Es wird Sitzbänke, Spielplätze und sogar einen Brunnen geben, aus dem das bekannte Thermalwasser der Stadt sprudelt.
Wer genau wissen will, was geplant ist, kann zu einem Infoabend kommen. Die Städtische Entwicklungsgesellschaft Aachen (SEGA) lädt am Dienstag, den 8. September, um 18 Uhr auf den Platz für Demokratie am Büchel ein. Sollte es regnen, findet der Termin in den Räumen der SEGA im ersten Stock (Büchel 58/60) statt. Der Stadtarchäologe Andreas Schaub und SEGA-Chef Christoph Vogt erklären dort die Geschichte des Ortes und den weiteren Bauablauf.
Quelle: Aachen – zur Originalmeldung