A7 bei Oeversee: Illegales Rennen mit 250 km/h
Am Sonntagnachmittag kam es auf der A7 bei Oeversee (Schleswig-Holstein) zu einem gefährlichen illegalen Rennen. Gegen 16.46 Uhr bemerkten andere Autofahrer, dass eine Gruppe von Wagen in Richtung Süden raste. Die Fahrer sollen mit einer Geschwindigkeit von etwa 250 km/h gefahren sein.
Die Beteiligten hielten sich nicht an die Verkehrsregeln. Sie jagten teilweise über den Standstreifen und nutzten die Hauptfahrspur, um sich gegenseitig zu überholen. Mehrere Zeugen meldeten den Vorfall sofort über den Polizeiruf. Die Fahrer verließen die Autobahn schließlich an der Anschlussstelle Tarp.
Die Polizei startete sofort eine Fahndung, konnte die Wagen aber nicht mehr finden. Aus den Aussagen der Zeugen ergab sich jedoch eine Liste von beteiligten Fahrzeugen. Gesucht werden unter anderem zwei BMW-SUVs (ein X5 in Dunkelgrau und ein X3 in Schwarz), ein grauer BMW 3er GT sowie ein schwarzer Porsche 911. Zudem war ein beiger Lamborghini dabei.
Besonders auffällig war ein Audi A6 Avant, etwa zehn Jahre alt. Der Wagen hat eine sandfarben-schwarze Tarnmuster-Lackierung und ein rot umrandetes Kennzeichen, vermutlich aus Bulgarien. Außerdem wird ein dunkelgrauer oder schwarzer Audi Q5 mit Flensburger Kennzeichen gesucht.
Der Verkehrsermittlungsdienst hat die Ermittlungen zu dem Rennen aufgenommen. Die Polizei bittet nun weitere Zeugen oder Menschen, die durch das Rennen geschädigt wurden, sich zu melden. Kontakt ist die Telefonnummer 04621-9452110.
Ob und inwieweit sich die Fahrer strafbar gemacht haben, klärt nun die Polizei. Es gilt die Unschuldsvermutung.