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A7 bei Neumünster: Kanu löst Unfallserie aus

Ein vom Autodach gestürztes Kanu führte am Samstagabend zu mehreren Unfällen auf der A7. Die Autobahn blieb über Stunden gesperrt.

Es begann am Samstag gegen 18:20 Uhr auf der A7 bei Neumünster (Schleswig-Holstein). In Fahrtrichtung Norden, zwischen der Ausfahrt Neumünster Nord und dem Bordesholmer Dreieck, passierte etwas Ungewöhnliches: Von einem Dachgepäckträger eines Autos fiel ein Kanu auf die Fahrbahn. Zwei PKW prallten daraufhin zusammen.

Nur zehn Minuten später, gegen 18:30 Uhr, gab es einen zweiten Crash. Weil sich durch den ersten Unfall bereits ein Stau gebildet hatte, knallten auf Höhe Neumünster Nord drei Autos aufeinander. Bei diesem Auffahrunfall wurden sieben Menschen leicht verletzt. Sechs von ihnen mussten die Rettungswagen in Krankenhäuser bringen. Die drei Autos waren so stark beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten.

Das Chaos hielt an. Gegen 21:15 Uhr kam es auf Höhe Neumünster Mitte erneut zu einem Auffahrunfall. Drei Fahrzeuge waren im Stau verwickelt, diesmal blieb jedoch niemand verletzt.

Kurz vor Mitternacht, gegen 22:30 Uhr, entdeckten die Polizisten ein weiteres Problem: Auf einer Länge von sechs Kilometern zog sich eine Dieselspur über die Fahrbahn. Das war zu gefährlich für den Verkehr. Deshalb blieb die Autobahn voll gesperrt, bis die Straße gegen 01:30 Uhr komplett gereinigt war.

Die Ermittlungen dauern an. Ob und inwieweit sich die Beteiligten strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Polizeidirektion Neumünster – zur Originalmeldung

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