A5 bei Freiburg: Falschfahrer verursacht tödlichen Unfall
Es geschah am Donnerstagmorgen gegen 2.30 Uhr auf der A5 (Baden-Württemberg). Ein Fahrer war in die falsche Richtung gefahren und steuerte auf Neuenburg zu. Kurz vor der Anschlussstelle Müllheim/Neuenburg passierte es: Er prallte frontal mit einem Pkw aus der Schweiz zusammen, der ordnungsgemäß in Richtung Basel unterwegs war.
Durch den harten Aufprall fing das Auto des Falschfahrers plötzlich Feuer. Der Mann im Wagen hatte keine Chance und starb noch im brennenden Fahrzeug.
Im Schweizer Auto saßen weitere Menschen. Sie wurden bei dem Crash so stark eingeklemmt, dass die Feuerwehr sie mit schwerem Gerät aus dem Wrack retten musste. Die Retter versuchten sofort, den Fahrer des zweiten Wagens wiederzubeleben, doch seine Verletzungen waren zu schwer. Er starb noch an der Unfallstelle.
Ein Kind, das ebenfalls im Schweizer Pkw saß, wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Die Sanitäter mussten den kleinen Patienten mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik bringen.
Wegen der Aufräumarbeiten und der Untersuchungen blieb die Autobahn in Richtung Süden für viele Stunden gesperrt. Erst gegen 11 Uhr gaben die Einsatzkräfte die Strecke wieder frei.
Die Verkehrspolizei Freiburg und die Staatsanwaltschaft untersuchen nun, wie es zu dem Unfall kam und warum der Fahrer in die falsche Richtung fuhr. Die Ermittlungen dauern an.