A5 bei Breitenbach: Fahrer stirbt nach Unfall
Es geschah am Dienstagnachmittag gegen 17:55 Uhr in der Nähe von Breitenbach am Herzberg (Landkreis Hersfeld-Rotenburg). Ein 64-jähriger Mann aus Neu-Anspach fuhr mit seinem Fiat Doblo in Richtung Frankfurt am Main. Plötzlich kam der Wagen ohne erkennbaren Grund von der Fahrbahn ab und landete im rechten Graben.
Ein anderer Fahrer bemerkte das Ganze, weil er direkt hinter dem Fiat fuhr. Er hielt sofort an und zog den bewusstlosen Mann aus dem Auto. Eine Ärztin, die zufällig vorbeikam, begann sofort mit der Wiederbelebung. Auch die Polizisten aus Bad Hersfeld halfen mit, als sie am Unfallort eintrafen.
Um Platz für einen Rettungshubschrauber zu schaffen, mussten die Beamten die Autobahn komplett sperren. Doch die Hilfe kam zu spät. Der Notarzt konnte nur noch den Tod des Fahrers feststellen.
Das Seltsame an dem Unfall ist, dass der Fiat nur leichte Schäden hatte. Auch am Körper des Mannes fand der Notarzt keine Verletzungen, die den Unfall erklärt hätten. Deshalb vermuten die Ermittler, dass der Fahrer einen medizinischen Notfall hatte und deshalb die Kontrolle über den Wagen verlor.
Durch die Vollsperrung der Fahrbahn kam es zu einem riesigen Chaos. Auf der A5 bildete sich ein kilometerlanger Rückstau, bevor die Straße wieder freigegeben werden konnte.
Die Staatsanwaltschaft Fulda will nun genau wissen, was passiert ist. Sie hat einen Gutachter bestellt. Dieser soll den Unfall genau rekonstruieren und prüfen, ob am Auto vielleicht doch ein technischer Defekt vorlag.
Die Ermittlungen dauern an.