A44 bei Diemelstadt: Schwerer Lkw-Crash und Betrunkener
Kurz vor 13 Uhr passierte es auf der A44 bei Diemelstadt (Landkreis Waldeck-Frankenberg). Zwei Lkw standen im stockenden Verkehr auf der rechten Spur, als ein dritter Lkw aus ungeklärten Gründen voll auf die beiden Fahrzeuge auffuhr. Der Fahrer des auffahrenden Lastwagens wurde bei dem Aufprall lebensgefährlich verletzt. Die Fahrer der anderen beiden Lkw zogen leichtere Verletzungen davon. Alle drei Männer wurden in ein Krankenhaus gebracht.
Die Autobahnpolizei aus Baunatal sperrte die Strecke zwischen den Anschlussstellen Warburg und Zierenberg komplett. Ein Gutachter untersuchte die Unfallstelle, während die Bergungsfahrzeuge die Wracks von der Fahrbahn räumten. Da die Arbeiten lange dauerten, blieb die Autobahn für längere Zeit dicht, und die Polizei riet den Fahrern, einen großen Bogen um den Bereich zu machen.
Nur wenige Kilometer hinter diesem schweren Unfall passierte gegen 13:50 Uhr etwas anderes. Im Rückstau fuhr ein Autofahrer auf einen stehenden Ford auf. Als die Beamten den Fahrer kontrollierten, kam schnell heraus, warum es zum Crash kam: Der Mann hatte wohl ordentlich getrunken. Ein Atemalkoholtest ergab fast 1,7 Promille. Zudem stellte sich heraus, dass der Mann gar keinen Führerschein besitzt.
Die Ermittlungen zu beiden Vorfällen dauern an. Ob und inwieweit sich die Beteiligten strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.