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A4 bei Gotha: Schwerer Unfall mit zwei Autos

Ein Aufprall auf der Autobahn führte zu einer Vollsperrung. Drei Menschen landeten im Krankenhaus.

Am Sonntag gegen 12:50 Uhr krachte es auf der A4 bei Gotha (Thüringen) in Richtung Dresden. Eine 19-jährige Fahrerin steuerte ihren VW aus einem noch unbekannten Grund auf einen vor ihr fahrenden Skoda auf. Die 49-jährige Frau am Steuer des Skoda konnte den Zusammenstoß nicht mehr verhindern.

Durch den Aufprall gerieten beide Wagen ins Schleudern. Sie rutschten nach rechts von der Fahrbahn ab und kamen schließlich im Straßengraben zum Stehen. Die Autos waren so stark beschädigt, dass sie nicht mehr fahren konnten und abgeschleppt werden mussten. Insgesamt entstand ein Sachschaden von etwa 40.000 Euro.

Bei dem Unfall wurden drei Menschen verletzt. Die 19-jährige Fahrerin des VW und ihr 21-jähriger Beifahrer erlitten schwere Verletzungen. Die 49-jährige Fahrerin des Skoda wurde leicht verletzt. Rettungswagen brachten alle drei Beteiligten in umliegende Krankenhäuser.

Weil die Verletzungen teilweise schwer waren, flogen zwei Rettungshubschrauber an die Unfallstelle. Deshalb mussten die Beamten beide Fahrtrichtungen der Autobahn kurzzeitig komplett sperren. Die Hubschrauber konnten ihren Einsatz jedoch schnell wieder abbrechen. Nach etwa zwei Stunden war die Fahrbahn in Richtung Dresden wieder komplett frei.

Die Autobahnpolizeiinspektion ermittelt nun, wie es genau zu dem Unfall kam. Ob und inwieweit sich die junge Fahrerin strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Autobahnpolizeiinspektion – zur Originalmeldung

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