A4 bei Gotha: Kleintransporter kippt auf Autobahn
Am Mittwochnachmittag kam es gegen 14:40 Uhr auf der A4 (Thüringen) zu einem Unfall. Ein 28-jähriger Mann fuhr mit seinem Fiat-Kleintransporter in Richtung Dresden. Er befand sich auf der rechten der drei Spuren, als er plötzlich nach links von der Fahrbahn abkam.
Das Fahrzeug prallte gegen die Mittelleitplanke und kippte auf die Fahrerseite. Der Transporter schleuderte über die Fahrbahn und blieb schließlich quer auf dem rechten und mittleren Fahrstreifen liegen. Der Fahrer erlitt bei dem Sturz leichte Verletzungen. Die Retter behandelten ihn direkt an der Unfallstelle. Da er es nicht auf sich nehmen wollte, wurde er auf eigenen Wunsch ohne Krankenhausaufenthalt entlassen.
Die Beamten der Autobahnpolizei untersuchten den Wagen und fanden eine mögliche Ursache: Vermutlich hatte der linke Vorderreifen einen Platzer, was den Fahrer aus der Spur geworfen haben könnte. An der Unfallstelle entstand ein hoher Sachschaden von etwa 40.000 Euro.
Wegen der Bergung des Fiats und der Reinigungsarbeiten musste die Autobahn für etwa 30 Minuten komplett gesperrt werden. Zuerst gaben die Einsatzkräfte den linken und mittleren Streifen wieder frei. Nach insgesamt anderthalb Stunden war die Strecke in diesem Bereich wieder vollständig befahrbar.
Die Ermittlungen dauern an. Ob und inwieweit sich der Fahrer strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.