A39 bei Braunschweig: SUV-Fahrer verursacht Unfall und flieht
Es geschah am 24. Juli gegen 16.15 Uhr auf der A39 (Braunschweig, Niedersachsen). Zwischen den Ausfahrten Salzgitter-Thiede und Lebenstedt-Nord überholte ein Mann in einem grau-schwarzen SUV einen 20-Jährigen aus Braunschweig. Er überholte verbotswidrig rechts und zeigte dem jungen Fahrer dabei den Mittelfinger.
Kurz darauf setzte der Unbekannte sein Auto direkt vor den VW T-Cross des 20-Jährigen und bremste ihn bis zum Stillstand aus. Dann stieg der Mann aus und ging auf den jungen Fahrer zu. Um dem Streit zu entgehen, fuhr der 20-Jährige an dem stehenden SUV vorbei. Dabei trat der Unbekannte gegen das Auto und beschädigte den Radkasten.
Durch das plötzliche Bremsen und Stehenbleiben auf der linken Spur wurde es auch für andere gefährlich. Ein 35-jähriger Fahrer eines VW Tiguan musste ausweichen und prallte auf der rechten Spur gegen den VW Transporter eines 26-Jährigen. Der 35-Jährige wurde bei dem Zusammenstoß leicht verletzt.
Nach dem Vorfall verschwand der SUV-Fahrer einfach von der Unfallstelle. Die Polizei sucht nun nach ihm. Der Mann soll etwa 40 bis 50 Jahre alt sein, rund 1,80 Meter groß sein, eine dünne Statur haben und lichtes graues Haar tragen.
Die Beamten haben Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, Sachbeschädigung, fahrlässiger Körperverletzung und Unfallflucht eingeleitet. Wer Hinweise zum Fahrer oder dem grau-schwarzen SUV hat, kann sich unter der Telefonnummer 0531/ 476 3715 an die Autobahnpolizei wenden.
Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.