A30 und A31: Polizei stoppt überladene Urlauber
Am Samstag war die Polizei auf der A30 und der A31 (Emsland/Grafschaft Bentheim) im Einsatz. Die Beamten wollten den Ferienverkehr genauer unter die Lupe nehmen. Dafür bauten die Autobahnpolizei und die Verkehrsüberwachungsgruppe eine feste Kontrollstelle auf dem Rastplatz Bergler Feld Ost an der A31 bei Emsbüren auf.
Insgesamt hielten die Polizisten 28 Fahrzeuge an. Dabei waren neun Wohnmobile, 14 Gespanne mit Wohnwagen, zwei Autos mit Anhängern, zwei Reisebusse und ein Schwertransport. Die Beamten prüften vor allem, ob die Ladung sicher befestigt war, ob die Autos technisch in Ordnung waren und ob die Fahrzeuge zu schwer beladen waren.
Bei sieben Fahrzeugen war zu viel Gewicht an Bord, zwei Fahrer hatten ihre Ladung nicht richtig gesichert und ein Auto hatte einen technischen Mangel. Die meisten Fahrer konnten diese Fehler noch direkt vor Ort beheben.
Ein Reisebusfahrer hatte es jedoch besonders in sich. Als die Beamten den digitalen Fahrtenschreiber auslasen, kamen schockierende Zahlen zum Vorschein: Der Fahrer war über 15 Stunden am Steuer gesessen und hatte insgesamt mehr als 16 Stunden gearbeitet. Erlaubt sind maximal zehn Stunden Lenkzeit. Wegen dieser massiven Verstöße gegen die Ruhezeiten leitete die Polizei ein Verfahren ein.
Auch ein Schwertransport sorgte für Ärger. Das Fahrzeug war um mehr als 30 Prozent überladen und zu groß für die erlaubten Maße. Zudem fehlte die vorgeschriebene Prüfung des Tachographen. Die Polizei stellte das Fahrzeug sofort still. Neben Bußgeldern prüft die Behörde nun, ob dem Fahrer Geld im Rahmen einer Vermögensabschöpfung weggenommen werden kann.
Die Polizei sieht in solchen Aktionen einen wichtigen Schutz für alle Straßenbenutzer, um gefährliche Situationen in der Ferienzeit zu verhindern. Die Ermittlungen in den einzelnen Fällen dauern an.
Quelle: Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim – zur Originalmeldung