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A3: PKW rast ungebremst unter Sattelzug

Ein Toyota krachte auf der A3 in Richtung Köln fast ungebremst in einen LKW. Trotz schwerer Schäden kamen alle Beteiligten glimpflich davon.

Es war Donnerstagnachmittag, kurz nach 14 Uhr. Auf der A3 zwischen den Anschlussstellen Limburg-Nord und Diez (Hessen) kam es zu einem schweren Unfall. Ein 51-jähriger Mann fuhr mit seinem Toyota Auris auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung Köln. Vor ihm befand sich ein Sattelzug mit einer polnischen Zugmaschine und einem deutschen Auflieger.

Weil sich ein Stau bildete, bremste der LKW-Fahrer, ein 39-jähriger Mann aus Weißrussland, auf etwa 50 km/h ab. Der Autofahrer bemerkte das zu spät und krachte nahezu ungebremst auf den LKW auf. Der Aufprall war so heftig, dass der Toyota bis über die A-Säule unter den Auflieger rutschte und sich dort verkeilte. Die Airbags lösten aus und die Windschutzscheibe wurde förmlich aufgerollt.

Obwohl die Autos stark beschädigt waren, passierte den Insassen fast nichts. Alle Beteiligten konnten aus ihren Fahrzeugen aussteigen. Der LKW-Fahrer wollte die Unfallstelle schnell räumen und fuhr auf den Seitenstreifen. Da der PKW aber so fest unter dem Auflieger klemmte, wurde er einfach mit auf den Standstreifen geschliffen.

Der 51-jährige Fahrer und sein 69-jähriger Beifahrer aus der Mongolei wurden zur Sicherheit in ein Krankenhaus gebracht. Die Sanitäter hatten bereits im Rettungswagen festgestellt, dass die beiden nicht verletzt waren. Auch der LKW-Fahrer blieb unverletzt.

Der Sachschaden an dem Toyota und dem Auflieger wird auf etwa 25.000 Euro geschätzt. Da der PKW eingeklemmt war, musste ein Abschleppdienst die Fahrzeuge trennen. Diese Bergungsarbeiten dauerten bis 15:45 Uhr an. In dieser Zeit staute sich der Verkehr auf der Autobahn über sechs Kilometer weit zurück.

Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: PASt (KvD) - Polizeipräsidium Westhessen – zur Originalmeldung

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