A20 bei Rostock: Massenkarambolage mit Schwerverletzten
Es regnete kräftig, die Fahrbahn war nass. Gegen 18 Uhr passierte auf der A20 in Fahrtrichtung Rostock (Mecklenburg-Vorpommern) auf Höhe der Anschlussstelle Tessin das erste Unglück. Ein 54-jähriger Mann in seinem PKW stieß seitlich mit einem LKW zusammen. Der Aufprall war so heftig, dass aus dem Auto Dinge auf die Autobahn flogen. Der Fahrer des PKW wurde leicht verletzt. Allein an diesem ersten Unfall entstand ein Schaden von geschätzten 115.000 Euro.
Weil die Unfallstelle noch nicht gesichert war und Trümmer auf der Straße lagen, staute es sich schnell hinter den verunfallten Fahrzeugen. Dann passierte der zweite Crash: Am Ende des Staus knallte ein LKW auf einen bereits stehenden Camper Bus auf. In dem Bus saßen zwei Dänen im Alter von 40 und 42 Jahren. Die beiden Urlauber wurden bei dem Zusammenstoß schwer verletzt, sind aber nicht in Lebensgefahr. Der 35-jährige deutsche Fahrer des LKWs blieb glücklicherweise unverletzt. Bei diesem zweiten Unfall entstand ein Sachschaden von etwa 44.000 Euro.
Die Rettungskräfte und die Polizei mussten die A20 in Richtung Rostock komplett sperren, um die Unfallaufnahme und die Bergung der Fahrzeuge durchzuführen. Die Autofahrer mussten über zwei Stunden lang mit massiven Behinderungen rechnen.
Die Ermittlungen der Polizei dauern an. Ob und inwieweit sich die Beteiligten strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.