A 7: Zoll findet Haschisch im Wert von Millionen
Die zivilen Streifen der Gemeinsamen Fahndungsgruppe Autobahn lotsten zuerst einen Pkw mit dänischem Kennzeichen auf den Parkplatz Arenholz (bei Schuby, Schleswig-Holstein). Das Auto war auf der A 7 in Richtung Norden unterwegs. Als die Beamten das Fahrzeug kontrollierten, roch es im Wagen extrem stark nach Cannabis.
Die Beamten suchten den Wagen gründlich ab. Dabei fanden sie sieben Umzugskartons. In jedem dieser Kartons waren kleine Päckchen mit Haschisch versteckt. Pro Karton waren es jeweils über 20 Kilogramm.
Während die Beamten noch mit dem ersten Auto beschäftigt waren, passierte etwas Seltsames. Ein weiterer Pkw mit dänischem Kennzeichen kam von der Autobahn und fuhr rückwärts über die Abfahrt des Parkplatzes. Er steuerte direkt auf die Stellplätze für Lastwagen zu. Das Fahrverhalten war so auffällig, dass die Beamten auch diesen Wagen stoppten.
Auch hier schlug die Nase der Beamten aus: Es roch wieder intensiv nach Cannabis. Bei der Durchsuchung kamen erneut sieben Umzugskartons zum Vorschein. Auch darin befanden sich kleine Päckchen mit Haschisch, ebenfalls über 20 Kilogramm pro Karton.
Insgesamt sicherte der Zoll 330 Kilogramm Haschisch. Das waren insgesamt 3.300 einzelne Päckchen. Der Wert der Drogen auf der Straße liegt bei rund 3,2 Millionen Euro.
Die Fahrer der beiden Autos, eine 31-jährige Frau und ein 48-jähriger Mann, beide aus Dänemark, wurden vorläufig festgenommen und an die Polizei übergeben. Die Staatsanwaltschaft Flensburg entschied jedoch, dass es keine Gründe für eine Haft gab. Deshalb wurden beide Menschen wieder auf freien Fuß gesetzt.
Ob und inwieweit sich die beiden Verdächtigen strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.