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A 6: Reifen löst sich von Mini und kracht in Golf

Einem Familienvater passierte auf der Autobahn im Landkreis Heilbronn ein Albtraum. Ein loses Rad von der Gegenfahrbahn schlug in seine Windschutzscheibe ein.

Es war Sonntagmorgen, kurz nach halb zwölf, als ein 42-jähriger Mann mit seinem VW Golf auf der A 6 in Richtung Mannheim unterwegs war. Er fuhr auf Höhe des Mosbacher Kreuzes (Landkreis Heilbronn, Baden-Württemberg) mit etwa 120 km/h. Plötzlich passierte das Unfassbare: Ein Reifen löste sich von einem Mini mit holländischen Kennzeichen, der auf der Gegenfahrbahn fuhr. Das Rad flog über die Fahrbahnen und schlug mit voller Wucht in die Windschutzscheibe des Golfs ein.

Der Aufprall war heftig. Der Fahrer des VW erlitt schwerste Kopfverletzungen. Im Wagen saßen insgesamt fünf Menschen. Drei Kinder im Alter von 3, 6 und 9 Jahren sowie ein weiterer Beifahrer wurden bei dem Unfall leicht verletzt.

An dem VW Golf richtete der Einschlag massive Schäden an, vor allem im Bereich des Dachs. Am Mini hingegen war der Schaden vergleichsweise gering. Insgesamt schätzt man den Sachschaden auf 9.500 Euro.

Da die Rettungskräfte in beiden Fahrtrichtungen jeweils nur eine von zwei Spuren sperren mussten, lief der Verkehr weitgehend normal weiter. Es kam zu keinen größeren Staus.

Die Staatsanwaltschaft hat den Mini nach dem Unfall beschlagnahmt. Ob und inwieweit sich der Fahrer des Mini strafbar gemacht hat, wird nun geprüft. Die Ermittlungen dauern an. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Polizeipräsidium Heilbronn – zur Originalmeldung

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