A 3 bei Deggendorf: Vollsperrung am Wochenende
Wer am kommenden Wochenende auf der A 3 im Landkreis Deggendorf (Niederbayern) unterwegs ist, braucht starke Nerven. Von Samstagabend, dem 5. September 2026, gegen 20 Uhr, bis Sonntagnachmittag, dem 6. September, gegen 14 Uhr, bleibt die Autobahn zwischen dem Autobahnkreuz Deggendorf und der Anschlussstelle Hengersberg komplett dicht.
Der Grund für die Sperrung ist ein wichtiger Schritt beim Neubau der sogenannten Blitzerbrücke bei Seebach. Die Arbeiter haben den Überbau der Brücke bereits fertiggestellt. Dafür wurden 240 Kubikmeter Beton, 44 Tonnen Bewehrungsstahl und 8 Tonnen Spannstahl verbaut. Damit das Ganze klappte, wurde schon im Juni ein riesiges Traggerüst über der Fahrbahn installiert. Jetzt, wo der Beton ausgehärtet ist, muss dieses Gerüst samt Schalung mit schwerem Gerät wieder entfernt werden. Das geht nur, wenn keine Autos mehr unter der Brücke herfahren.
Die Umleitungen führen direkt durch das Stadtgebiet von Deggendorf. Wer Richtung Passau fährt, wird ab dem Autobahnkreuz Deggendorf über die U83 zur Anschlussstelle Deggendorf-Mitte geleitet. Von dort geht es über die Staatsstraße 2125 durch die Neusiedler Straße, die Hans-Krämer-Straße und die Hengersberger Straße bis nach Seebach und über die B 533 zurück auf die A 3. In Richtung Nürnberg läuft es genau andersherum über die U18.
Die Autobahn Südbayern warnt vor erheblichen Verzögerungen. Besonders am Sonntag wird es auf den Umleitungsstrecken voll werden. Leuten aus der Region wird geraten, unnötige Fahrten an diesem Wochenende ganz zu vermeiden. Wer fahren muss, sollte deutlich mehr Zeit einplanen.
Das ist noch nicht das Ende der Baustelle. Die alte Blitzerbrücke bleibt vorerst stehen, damit die Bauarbeiter sie für ihre Logistik nutzen können. Im März 2027 soll das alte Bauwerk dann abgerissen werden. Für dieses Wochenende, voraussichtlich vom 13. bis 14. März 2027, ist bereits wieder eine Vollsperrung geplant.
Insgesamt wird die A 3 zwischen Deggendorf und Hengersberg auf einer Länge von fast 11 Kilometern sechsstreifig ausgebaut. Das ist nötig, weil täglich fast 60.000 Fahrzeuge die Strecke nutzen und immer mehr Lkw unterwegs sind.