A 3 bei Deggendorf am Wochenende komplett gesperrt
Wer am kommenden Wochenende im Raum Deggendorf (Landkreis Deggendorf, Bayern) unterwegs ist, sollte lieber zu Hause bleiben oder eine andere Route suchen. Von Samstagabend, 5. September 2026, gegen 20 Uhr, bis Sonntagnachmittag, 6. September 2026, gegen 14 Uhr, wird die A 3 zwischen dem Autobahnkreuz Deggendorf und der Anschlussstelle Hengersberg komplett gesperrt.
Der Grund für die Sperrung ist der Bau der neuen sogenannten Blitzerbrücke bei Seebach. Der Beton für den Überbau wurde bereits im August gegossen. Jetzt muss das schwere Traggerüst und die Schalung mit großen Maschinen wieder ausgebaut werden. Das geht nur, wenn keine Autos mehr auf der Fahrbahn fahren.
Die Umleitungen führen direkt durch das Stadtgebiet von Deggendorf. Wer in Richtung Passau fährt, wird ab dem Autobahnkreuz Deggendorf über die U83 und die A 92 zur Ausfahrt Deggendorf-Mitte geleitet. Von dort geht es über die Staatsstraße 2125 durch die Neusiedler Straße, die Hans-Krämer-Straße und die Hengersberger Straße bis nach Seebach und über die B 533 zurück auf die A 3. In Richtung Nürnberg läuft die Umleitung genau andersherum: Ab Hengersberg geht es über die B 553 und die Staatsstraße 2125 durch Deggendorf zur Anschlussstelle Deggendorf-Mitte und dann über die A 92 zurück auf die Autobahn.
Die Autobahn Südbayern warnt vor erheblichen Behinderungen und deutlich längeren Fahrzeiten, besonders am Sonntag tagsüber. Wer nicht unbedingt fahren muss, sollte die Strecke in dieser Zeit meiden. Wer doch unterwegs ist, sollte viel Zeit einplanen.
Das ist noch nicht das Ende der Baustelle. Die alte Blitzerbrücke bleibt vorerst noch stehen, damit die Bauarbeiter sie für den Transport von Material nutzen können. Im März 2027 soll das alte Bauwerk dann abgerissen werden. Für dieses Wochenende, voraussichtlich vom 13. bis 14. März 2027, ist bereits wieder eine Vollsperrung geplant.
Insgesamt wird die A 3 zwischen dem Kreuz Deggendorf und Hengersberg auf einer Länge von fast 11 Kilometern auf sechs Spuren ausgebaut. Das ist nötig, weil täglich fast 60.000 Fahrzeuge über diesen Abschnitt rollen und immer mehr Lkw die Strecke nutzen.