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10-Jähriger in Alsenz mit E-Scooter gestoppt

Ein Junge war am Dienstagnachmittag mit einem Elektro-Tretroller unterwegs. Bei einer Kontrolle stellte die Polizei fest, dass er viel zu jung für das Gerät war.

Am Dienstagnachmittag gegen 17 Uhr fuhr ein 10-jähriger Junge mit einem E-Scooter durch den Uferweg in Alsenz (Donnersbergkreis). Dabei fiel er einer Polizeistreife auf. Die Beamtinnen hielten den Jungen an und kontrollierten ihn und sein Fahrzeug.

Schon bei der ersten Prüfung gab es Probleme. Der Elektro-Tretroller hatte kein Versicherungskennzeichen. Außerdem ist man in Deutschland erst ab 14 Jahren alt genug, um solche E-Scooter, die bis zu 20 km/h schnell fahren, im Straßenverkehr zu nutzen. Da der Junge weder das richtige Alter hatte noch eine Haftpflichtversicherung für das Gerät vorweisen konnte, war die Fahrt sofort beendet.

Die Polizistinnen gaben den Jungen und den Roller anschließend an seine Mutter weiter. Jetzt geht es rechtlich an die Eltern. Die Polizei ermittelt gegen den verantwortlichen Erziehungsberechtigten. Es besteht der Verdacht, dass gegen das Pflichtversicherungsgesetz verstoßen wurde. Zudem wird das Jugendamt über den Vorfall informiert.

Die Ermittlungen dauern an. Ob und inwieweit sich der Verantwortliche strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Polizeiinspektion Rockenhausen – zur Originalmeldung

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